Diana F+ Review

dianaIch habe mir im letzten USA-Urlaub völlig überteuert spontan eine Diana F+ Kamera von lomography gekauft. Die größte Herausforderung war zunächst, überhaupt die passenden 120mm Filme zu besorgen, denn in den normalen Fotofachgeschäften wurde ich nur mir Verwunderung und Mitleid bedacht. Schließlich konnte ich einen schwarz-weiß Film ergattern, Kodak stellt sie noch her. Film einlegen war das erste Abenteuer, da ich dachte ich mache was falsch. 120mm Filme sind nur in einer Spule aufgerollte Streifen Fotopapier, es fehlt die von 35mm bekannte Kapsel. Die Kamera selbst ist extrem leicht und, da komplett aus Plastik, etwas fummelig und schlecht verarbeitet. Nach jeden Bild muss man mit einem Rad zum nächsten Foto spulen, die richtige Stelle kann man in einem Sichtfenster erkennen – wenn man Glück hat.

Aber all die Makel der als Billigkamera konzipierten Diana machen genau den Reiz aus. Falscher Lichteinfall, Fehl- und Doppelbelichtungen sind normal und absolut gewünscht. Diese machen später den Reiz der Bilder aus. Eine große Stärke spielt die Kamera (ähnlich wie die Polaroids, oder die Holga) auch bei Farbaufnahmen aus, die durch falsche aber unnachahmliche Farbgebung bestechen – Retroeffekt inklusive.

Die Filme kann man in einigen Fotogeschäften entwickeln lassen und direkt digital auf CD ordern.

Hier einige Schnappschüsse aus Las Vegas und San Francisco (mehr auf flickr):

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